{"id":431,"date":"2020-03-11T23:33:34","date_gmt":"2020-03-11T22:33:34","guid":{"rendered":"http:\/\/aspienaut.de\/?p=431"},"modified":"2020-03-11T23:33:40","modified_gmt":"2020-03-11T22:33:40","slug":"abschied-nehmen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/aspienaut.de\/?p=431","title":{"rendered":"Abschied nehmen.."},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Manchmal hat man \u00c4ngste, die man \u00fcber Jahre vor sich herschiebt, in der Hoffnung, dass eine Situation noch lang auf sich warten l\u00e4sst. Warum dann \u00fcberhaupt diese \u00c4ngste und nicht einfach das Jetzt genie\u00dfen? Keine Ahnung. Eine meiner gr\u00f6\u00dften \u00c4ngste war seit meiner Jugend die Angst vor dem Tod meiner Oma.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon als Jugendlicher hatte ich panische Angst davor, meine Oma zu verlieren. Allein die Tatsache, dass sie die \u00e4lteste Person unserer Familie war, hielt mir immer den Gedanken vor Augen, dass sie wahrscheinlich die n\u00e4chste sei, die ginge. <\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch, dass meine Mutter alleinerziehend war und trotz dieses Umstandes immer flei\u00dfig arbeiten ging, war es meine Oma, mit der ich die meiste Zeit als Kind verbrachte. Sie hatte f\u00fcr mich nie die typische Omarolle, sondern war allt\u00e4glich pr\u00e4sent, zog mich gro\u00df und unternahm mit mir immer irgendwelche Ausfl\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie brachte mich zum Kindergarten, zur Grundschule, brachte jeden Morgen Br\u00f6tchen, als ich irgendwann zur Realschule ging und war auch in den letzten Jahren ein st\u00e4ndiger Begleiter. <\/p>\n\n\n\n<p>Als meine Mutter vor 16 Jahren das Haus baute, war meine Oma auch immer anwesend. Sie half, wo sie nur konnte. Sei es beim Kochen (Was sie bis zu ihrem Tod jeden Tag noch tat), oder Anfangs auch im Haus und Garten. Sogar den Rasen m\u00e4hte sie, obwohl sie damals schon l\u00e4ngst nicht mehr so gut zu Fu\u00df war, wie sie es sich w\u00fcnschte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gem\u00e4\u00df dem Falle, dass ich mich wiederhole: Oma war immer da. Sie kam jeden Tag zu meiner Mutter, schmiss den Haushalt, kaufte ein und dachte nicht daran, auch nur einen Gang zur\u00fcck zu schalten. Sie war einfach rastlos und zutiefst traurig, als der K\u00f6rper in den letzten 3 Jahren schw\u00e4cher, und die Schmerzen st\u00e4rker, wurden. Trotzdem wollte und konnte sie einfach nicht anders. Sie dachte selten zuerst an sich und stellte ihre Familie stehts in den Vordergrund, w\u00e4hrend sie immer die bescheidene Rolle im Hintergrund einnahm.<\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich ein typischer Charakterzug einer Generation von Frauen, die den Krieg erlebten und in der Nachkriegszeit in jungen Jahren schon sehr fr\u00fch erwachsen sein mussten, um zu funktionieren, um ihre Br\u00fcder und Mutter zu unterst\u00fctzen, w\u00e4hrend der Vater in Russland in Gefangenschaft war.<\/p>\n\n\n\n<p>Oma, oder Oms, wie ich sie seit meiner Kindheit nannte, war eben eine solche Person. Stark, z\u00e4h, empathisch, zutiefst sympathisch. Ein Fels in der Brandung, standfest und unkaputtbar. Immer da, wenn man sie brauchte.<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten beiden Jahren merkte man, wie sehr es sie aufw\u00fchlte, dass ihr K\u00f6rper nicht mehr so wollte, wie ihr Geist. Sie beklagte sich immer nur in kleinen Dosen. Freiwillig ging sie selten zum Arzt. Erst recht nicht wegen Kleinigkeiten. Sie riss sich bis zum letzten Augenblick zusammen und lie\u00df sich nie etwas anmerken, auch wenn sie sich zum Ende viel zu viel zumutete. Die Gelenke schmerzten, die beine wurden schlapp. Dennoch ging sie jeden Tag einkaufen, fuhr Bus und kam jeden Tag ins Haus meiner Mutter, um zu kochen, die Katzen zu versorgen und letztendlich auch zu putzen (zumindest, solang sie es noch konnte).<\/p>\n\n\n\n<p>Oms war rastlos. Sie musste einfach st\u00e4ndig auf Achse sein und irgendwas tun. Wenn sie sich schlecht f\u00fchlte, musste man sie regelrecht zwingen, ein bis zwei Tage bei sich zu bleiben. Und selbst das tat sie nur widerwillig. Ohne die st\u00e4ndige Routine w\u00e4re sie eingegangen wie eine Blume, die man in einen dunklen Schrank stellt. Mir kam es immer wieder vor, als z\u00f6ge meine Oma ihre Energie aus ihrem Alltag. Sie war immer die gute Seele in der Familie, hatte ihre Prinzipien und Maximen, biss die Z\u00e4hne zusammen, anstatt zu klagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit ihr konnte man \u00fcber alles reden, sie war ein herzensguter Mensch und oftmals der Kitt in der Familie. Mir ist keine bewusste Situation im Kopf, in der wir uns gestritten haben. Klar gab es mal Meinungsverschiedenheiten, aber diese waren immer schnell aus der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl sie nicht mehr so konnte, wie sie wollte, war sie einfach immer da. Bis zuletzt besuchte sie mich mit meiner Mutter in Osnabr\u00fcck und zeigte an allem Interesse.<\/p>\n\n\n\n<p>Als meine Mutter das letzte Wochenende f\u00fcr 2 Tage nach Osnabr\u00fcck kam, blieb meine Oma zuhause, um die Katzen zu verpflegen. Als wir am Samstag telefonierten, lief sie durchs ganze Haus, weil die Katzen mal wieder Verstecken spielten und sich nicht blicken lie\u00dfen. Die Katzen hatten einen positiven Einfluss auf sie. Es tat gut zu sehen, wie sie in ihrer Gegenwart immer noch neue Energie sch\u00f6pfte und die schmerzenden Gelenke und die damit verbundenen Schw\u00e4chen etwas verdr\u00e4ngen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Sonntagabend, als meine Mutter wieder auf dem Weg nach Essen war, telefonierte ich noch etwa eine Stunde mit meiner Oma. Neben aktuellen Sachen, erz\u00e4hlte sie wieder ihre typischen Geschichten von Leuten, die schon weit vor meiner Zeit verstorben waren.. Eben typische Omageschichten, die man mindestens 4 mal im Jahr zu h\u00f6ren bekam. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Nachhinein \u00e4rgere ich mich so sehr \u00fcber mich selbst, dass ich ihr nicht aufmerksam zuh\u00f6rte und sie darauf hinwies, dass ich die Geschichten schon kannte.. Um ehrlich zu sein, langweilten mich die Geschichten dieses Mal, dass ich geistig abwesend war. Sie merkte es und schlug vor, dass wir das Gespr\u00e4ch beenden sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir legten auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenig sp\u00e4ter erreichte meine Mutter ihr Ziel. Am Abend fuhr sie meine Oma nachhause.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war ein Tag wie jeder andere. Keiner, dem ich zu diesem Zeitpunkt irgendeine Bedeutung beima\u00df. Ein fataler Fehler, der mich immer noch zu heftigen Vorw\u00fcrfen treibt, f\u00fcr den ich mich hassen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich am Montag, den 8.3. gegen 13 Uhr aus der Uni kam, hatte ich noch Essen von meiner Oma im K\u00fchlschrank, das sie meiner Mutter Samstagmorgen f\u00fcr mich mitgab. W\u00e4hrend ich den Teller leerte, ging das Handy.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine &#8211; mir unbekannte &#8211; Nummer aus Gelsenkirchen. Ich ging dran. Das Evangelische Krankenhaus Gelsenkirchen meldete sie.. Wer ich sei, fragte man. Man h\u00e4tte die Nummer im Portemonnaie einer Frau Dimanski gefunden. Ich konnte nicht folgen. Wieso w\u00fchlt man im Krankenhaus im Portemonnaie meiner Oma umher? Wieso ist meine Oma \u00fcberhaupt im Krankenhaus?<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt ging alles ganz schnell.. Ich entgegnete, dass ich der Enkel sei. Meine Oma hatte einen Zusammenbruch erlitten, w\u00e4hrend sie ihre Eink\u00e4ufe t\u00e4tigte. Man berichtete von halbseitigen L\u00e4hmungserscheinungen.. Schei\u00dfe. Ich war fassungslos. Ich machte mir aber Mut, indem ich meinem Gegen\u00fcber st\u00e4ndig sagte, dass ein Schlaganfall nicht unbedingt komplett schlimm enden m\u00fcsse. Wie es ihr geht, wollte ich wissen. Ich solle mich jetzt nicht aufregen. Wieso, fragte ich. Sie verlor bereits im Rettungswagen das Bewusstsein und wurde eine Stunde lang reanimiert &#8211; vergebens. Sie ist leider verstorben, es tut uns leid, wir konnten nichts mehr f\u00fcr sie machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich konnte nicht glauben, was ich da h\u00f6rte. Es war ein seltsamer Traum, aus dem ich aufzuwachen versuchte. Vergebens. Noch w\u00e4hrend ich das Handy, mit dem Krankenhaus in der Linken hielt, griff ich mit der Rechten zum Telefon und versuchte meine Mutter zu erreichen. In meinem Schock w\u00e4hlte ich st\u00e4ndig meine eigene Nummer, bis ich endlich die Nummer meiner Mutter zusammenbekommen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Es platzte so aus mir raus.. Mama.. Oms hatte einen Zusammenbruch, sie war sofort tot. Meine Mutter war perplex, eh ich erkl\u00e4ren konnte, dass ich das Krankenhaus auf der anderen Leitung hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Schei\u00dfe. Ich war der Erste, der davon erfuhr und hatte die B\u00fcrde, diese Information weiterzugeben.. Ich w\u00e4re in dem Augenblick am liebsten selber gestorben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich schrie aus voller Seele, gab dem Krankenhaus die Nummer meiner Mutter und legte auf. Ich schrie fortw\u00e4hrend, trommelte gegen die Wand.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter rief meine Mutter wieder an. Wir schrien beide ins Telefon. Sie machte umgehend Feierabend und fuhr ins Krankenhaus. Ich packte meine Sachen und raste, getrieben von Emotionen und v\u00f6llig blind mit knapp 200kmh durch den Regen nach Gelsenkirchen. Irrsinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach 1:15 Stunden erreichte ich schlie\u00dflich das Krankenhaus. Davor stand bereits meine Mutter, tr\u00e4nen\u00fcberflutet. Ich wollte noch rein, aber es ging nicht mehr. Der Schockraum wurde dringend ben\u00f6tigt. Daf\u00fcr war ich nun so gerast? Ich wollte sie sehen, unbedingt. Ich machte mir Vorw\u00fcrfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fuhren heim, es war eine ekelhafte Situation. Ich hasse Trauer, ich hasse den Schock. Ich hasse es, geliebte Menschen zu verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie es schien, hatte ich am Telefon mehr Informationen bekommen, als meine Mutter. Die Krankenschwester, die mich anrief, hatte ihre Informationen direkt von der RTW-Besatzung, die \u00c4rztin, die mit meiner Mutter sprach, konnte sich nur auf rudiment\u00e4re Informationen beschr\u00e4nken.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wussten nicht, was geschah, wo es geschah und wann es geschah.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erinnerte mich, dass ich in einer lokalen Facebookgruppe bin und postete dort die Frage, ob vielleicht jemand Zeuge eines Zusammenbruchs einer alten Dame in der Einkaufsstra\u00dfe des Stadtteils geworden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Es meldete sich tats\u00e4chlich jemand. Die Frau, die den RTW rief und als erste an Ort und Stelle war.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wollte erst nicht glauben, dass sie von meiner Oma sprach, aber die Informationen lie\u00dfen nichts anderes zu. Meine Oma hatte einen anderen Weg als sonst genommen, war auf dem Weg zusammengesackt. Die Frau kam auf die zu, versuchte zu helfen, doch meine Oma konnte kaum mehr sprechen und war bereits halbseitig gel\u00e4hmt. Ihren Namen, ihren Hausarzt und die Adresse gingen ihr noch schwer \u00fcber die Lippen, danach verlor sie das Bewusstsein.<\/p>\n\n\n\n<p>Das waren f\u00fcr mich wichtige Informationen, die mir das Krankenhaus nicht geben konnte. Ich bin unendlich dankbar, dass die Frau sich auf meinen Beitrag hin meldete. Damit schloss sich f\u00fcr mich ein wichtiger Kreis an Informationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedoch f\u00fchlte ich mich noch schlechter, als zuvor, als ich diese Infos noch nicht hatte. Mir wurde bewusst, dass meine Oma, allein auf der Stra\u00dfe verstarb &#8211; allein unter Fremden. Dieser Umstand schmerzt unendlich, ich bringe diese Zeilen nur unter einem Schwall von Tr\u00e4nen in die Tastatur meines Laptops.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Oma h\u00e4tte im Kreis der Familie sterben m\u00fcssen, nicht auf der Stra\u00dfe, wom\u00f6glich noch von Gaffern beglotzt.. Sie tut mir so Leid. Es muss grausam gewesen sein, was ihr durch den Kopf ging, als ihr bewusst wurde, dass sie einen Schlaganfall erlitt, dass dieser das Ende bedeutete..<\/p>\n\n\n\n<p>Der Gang zum Bestatter am n\u00e4chsten Tag war erneut eine emotionale Katastrophe f\u00fcr mich. Ich  halte mich kurz..Wir mussten einen Sarg aussuchen, Formalia erledigen und allerhand Dinge \u00fcberlegen, die man noch auf die lange Bank schob.. Ein Grab, eine Gruft? Was sollte es werden?<\/p>\n\n\n\n<p>Oms war immer sehr bescheiden und hatte f\u00fcr Opa selbst \u00fcber Jahrzehnte eine Gruft, die sie bereute und schlie\u00dflich aufgab. Sie wollte immer anonym bestattet werden &#8211; auch hier nur ihre Kinder im Hinterkopf, denn alles andere sei untragbar und mache zu viel Arbeit. Meine Mutter wird 63, ich wohne in Niedersachsen und wei\u00df nicht, wo es mich hin verschl\u00e4gt.. vielleicht sogar mal ins Ausland. Dann noch die Pflege eines Grabes f\u00fcr 25 oder 40 Jahre zu \u00fcbernehmen, w\u00e4re fatal. So dachte auch Oms.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fanden jedoch eine L\u00f6sung, die uns allen nicht bekannt war. Eine mehr oder weniger anonyme Bestattung unter einer Blumenwiese. Man selbst wei\u00df, an welcher Stelle sie liegt, aber das Grab ist nicht \u00f6ffentlich und wird nicht zu einer Pilgerst\u00e4tte f\u00fcr Klatsch- und Tratschliebende Menschen, wie es damals bei meinem Opa war, als mehrere hundert Menschen zu seiner Beerdigung erschienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Nachmittag des selben Tages erhielten wir den Anruf des Bestatters, dass wir uns sie nochmal ansehen k\u00f6nnten. Sofort ging es Richtung Bestattungshalle. Ich hatte einen Klos im Hals, mir war schlecht. Aber ich musste sie sehen und \u00e4rgerte mich zutiefst, dass ich sie am Tag vorher im Krankenhaus nicht mehr sehen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hatte Angst, sah ich hier doch zum ersten Mal einen toten Menschen.. und dann auch noch meine geliebte Oms. Es war so ein schmerzlicher Anblick, der mich paralysierte. Aber es war mir eine Lebensaufgabe, sie nocheinmal zu sehen und ihr lebewohl zu sagen. Meine Mutter sagte zwar, sie sehe aus, als schliefe sie. Aber ganz ehrlich.. Tote Menschen sehen selten aus, als l\u00e4gen sie nur im Tiefschlag. Sie war sch\u00f6n hergemacht, hatte die Kleidung an, die wir ihr am Morgen noch aus ihrem Schrank holten. Aber dennoch tat mir der Anblick so weh. Ich verstehe es heute noch nicht, dass Oms tot ist .<\/p>\n\n\n\n<p>Klar, sie ging auf die 90, hatte mit fast 87 Jahren ihr Leben gelebt und viel erlebt. Ich denke, sie war schon lang drauf vorbereitet. Wenn das Thema Tod kam, versuchte sie immer zu beschwichtigen. Als h\u00e4tte sie nicht gewollt, dass man sich ihretwegen den Kopf zerbricht. Aber wir verdr\u00e4ngten das Thema immer wieder, auch wenn man sich unbewusst schon seit Jahren auf diesen Moment vorbereitete und gerade deshalb eine solche Heidenangst davor hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber irgendwann kommt der Augenblick, in dem man loslassen muss. Doch Oms, du hast es nicht verdient, allein auf der Stra\u00dfe zu sterben, Es tut mir so leid und bricht mir das Herz. Der einzige Trost und somit die positive Facette ist, dass du nicht krank warst und nicht lange leiden musstest.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber vielleicht hast du gelitten, es aber nur nicht nach au\u00dfen getragen? Vielleicht hattest du auch schon abgeschlossen und hast den Tod erwartet. Vielleicht haben wir die Signale falsch gedeutet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich h\u00e4tte dir noch so viel zu sagen gehabt, hatte noch so viele Fragen, h\u00e4tte dir noch so gern meinen Uniabschluss gezeigt, die Urenkel geschenkt. Mama wollte mit dir im Sommer ihrer Berentung an die Ostsee fahren.. Jetzt bist du fort und hast eine so riesige L\u00fccke hinterlassen. Wir vermissen dich, du fehlst uns.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal hat man \u00c4ngste, die man \u00fcber Jahre vor sich herschiebt, in der Hoffnung, dass eine Situation noch lang auf sich warten l\u00e4sst. Warum dann \u00fcberhaupt diese \u00c4ngste und nicht einfach das Jetzt genie\u00dfen? Keine Ahnung. Eine meiner gr\u00f6\u00dften \u00c4ngste war seit meiner Jugend die Angst vor dem Tod meiner Oma. Schon als Jugendlicher hatte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_newsletter_tier_id":0,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false}}},"categories":[19,15],"tags":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9gfVL-6X","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/aspienaut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/431"}],"collection":[{"href":"http:\/\/aspienaut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/aspienaut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/aspienaut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/aspienaut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=431"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/aspienaut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/431\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":433,"href":"http:\/\/aspienaut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/431\/revisions\/433"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/aspienaut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=431"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/aspienaut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=431"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/aspienaut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=431"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}