{"id":656,"date":"2024-02-06T23:40:11","date_gmt":"2024-02-06T22:40:11","guid":{"rendered":"https:\/\/aspienaut.de\/?p=656"},"modified":"2024-02-06T23:41:49","modified_gmt":"2024-02-06T22:41:49","slug":"fund-meine-situation-im-jahr-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aspienaut.de\/?p=656","title":{"rendered":"Fund: Meine Situation im Jahr 2010."},"content":{"rendered":"\n<p>Ich fand eben etwas wirklich ber\u00fchrendes, was mich nachdenklich und traurig stimmt. Ein Text, den ich 2010, mit 25 Jahren schrieb. All die Problem die ich damals niederschrieb, sind genau das, weshalb ich 6 Jahre sp\u00e4ter die Asperger-Diagnose bekam, jedoch damals noch nicht im Wissen oder gar in der Ahnung, in diese Richtung zu tendieren, auch wenn mir Leute aus dem Umfeld bereits klar vermittelten, dass ich autistisch wirkte. Es waren genau die Probleme, mit denen ich auch heute noch k\u00e4mpfe, die meine inneren D\u00e4monen sind, die jedoch irgendwie mittlerweile so zu mir geh\u00f6ren, dass ich gelernt habe, damit umzugehen um doch irgendwie halbwegs zu funktionieren. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p>ich bin 25 Jahre alt und habe seit 2005 weder eine Schule besucht, noch in irgendeiner Form gearbeitet.<br>2002 wechselte ich von der Realschule auf ein Berufskolleg um dort mein Fachabi zu machen. Im Grunde habe ich mich von Anfang an nicht wohl gef\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Es gelang mir nicht, die neue Situation zu akzeptieren und mich an die neuen Leute zu gew\u00f6hnen. Ich war von Anfang an ein Au\u00dfenseiter, der es nicht schaffte, Kontakte zu kn\u00fcpfen. Jeder Tag war eine Qual. Ich versuchte zwar, mein Bestes zu geben, allerdings zog ich mich mit meinen negativen Gedanken selbst herunter. Der Unmut \u00fcber meine Situation wuchs stetig heran und brachte mich nach einiger Zeit auch au\u00dferhalb der Schule zum Gr\u00fcbeln. <\/p>\n\n\n\n<p>2004 kamen die ersten Gedanken, dem ganzen ein Ende zu setzen. Die Ausf\u00fchrung scheiterte bereits in der Planung und ich fl\u00fcchtete mich immer mehr ins Internet, um von der emotionalen Belastung in der Schule Abstand zu gewinnen. Der emotionalen Abw\u00e4rtsspirale folgte die schulische, als ich die 12. Klasse wiederholen musste. <\/p>\n\n\n\n<p>Das erste Halbjahr der Ehrenrunde verlief recht optimistisch und ich sah in dem Ganzen eine Chance, mein Leben neu zu ordnen und von vorn zu beginnen. Allerdings packte mich im zweiten Halbjahr ein weiteres seelisches Tief, dessen Ursachen mir nie bewusst wurden, dass mich nur noch weiter von der Au\u00dfenwelt abschottete. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich war nicht mehr im Stande, mit meinem schulischen Umfeld in Kontakt zu treten. Ich f\u00fchlte mich, als h\u00e4tte mich eine undurchdringliche Blase umgeben, die jegliche Kommunikation zur Au\u00dfenwelt unterband. So kam es, dass meine eh schon mangelhafte m\u00fcndliche Mitarbeit gen 0 stagnierte. Gruppenarbeit war ebenfalls undenkbar, da mich die N\u00e4he zu meinen Gruppenprobanden anekelte und mir allein der blo\u00dfe Gedanke, mit anderen Menschen zusammenarbeiten zu m\u00fcssen, panische Angst bereitete, mich innerlich so derma\u00dfen aufw\u00fchlte, dass ich keine Leistung erbringen konnte..<\/p>\n\n\n\n<p>Nachts floh ich ins Internet, um die \u00c4ngste vor dem kommenden Tag und der erneuten Konfrontation mit anderen Menschen in virtuellem Blut zu ertr\u00e4nken. Es kam, wie es kommen musste. Die Unlust an der Schule wuchs st\u00e4ndig und mutierte zu einer aussichtslosen Situation. Das Fernbleiben vom Unterricht entpuppte sich als eine lukrative M\u00f6glichkeit, die \u00c4ngste wenigstens f\u00fcr kurze Zeit zu b\u00e4ndigen. Ergo t\u00e4uschte ich teilweise vor, zum Bus zu gehen, um nach einer halben Stunde den Heimweg anzutreten, wenn ich mir sicher war, dass meine Mutter bereits auf dem Weg zur Arbeit war. <\/p>\n\n\n\n<p>An anderen Tagen log ich und erfand Geschichten, um die ersten Stunden schw\u00e4nzen zu k\u00f6nnen. Die Gewissheit, dass ich diese Schule wenige Monate sp\u00e4ter ohne Abschluss verlassen w\u00fcrde, best\u00e4tigte sich nun endg\u00fcltig. Drei verplemperte Jahre. Eine Klassenfahrt im Fr\u00fchling 2005 ignorierte ich v\u00f6llig. Den Ersatzunterricht schw\u00e4nzte ich ebenfalls. <\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Wozu diese Qual weiterhin ertragen, wenn das Ende eh in greifbare N\u00e4he r\u00fcckte?&#8221; War mein Gedanke. Das Schuljahr endete auf Grund der anstehenden Praktika bereits im Mai. Dinge, von denen meine Mutter nichts wusste. Sie wusste nichtmal, dass ich die 12. Klasse wiederholte und war im glauben, dass ich wenige Monate sp\u00e4ter mein Abi nach Hause brachte\u2026 <\/p>\n\n\n\n<p>Da ich mich nicht um einen Praktikumsplatz bem\u00fchte und meine Mutter glauben sollte, dass ich die Tage in der Schule verbrachte, ging ich jeden Morgen &#8211; \u00fcber 2 Monate hinweg &#8211; Tag f\u00fcr Tag artig aus dem Haus und Schlug mir die Zeit in Parks und sonstigen stillen Orten, welche die Natur mir bot, tot. Ich genoss die Stille. Es war seit langer Zeit eine meiner wenigen Situationen, in denen ich halbwegs abschalten konnte. Teilweise beobachtete ich \u00fcber Stunden hinweg Hasen und V\u00f6gel, um gegen Mittag den Heimweg anzutreten. Nat\u00fcrlich musste ich h\u00f6llisch aufpassen, dass mir niemand begegnete. Aber irgendwie konnte ich diese Taktik bis zu den Sommerferien erfolgreich durchhalten. <\/p>\n\n\n\n<p>Der darauf folgende \u00dcbergang in ein Leben, dass lediglich aus &#8220;Warten auf den n\u00e4chsten Tag&#8221; besteht, war nahezu flie\u00dfend. Die Freude, dass ich endg\u00fcltig von dieser Schule, welche mir so gro\u00dfes emotionales Leid zuf\u00fcgte, fort war, war so gro\u00df, dass ich bis heute keinen Schritt mehr in diese Anstalt tat &#8211; auch nicht, um das letzte Zeugnis der wiederholten 12. abzuholen. <\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings sch\u00e4mte ich mich, dass ich kein Abizeugnis vorzeigen konnte. Zu diesem Zeitpunkt kam es mir gelegen, dass ein Umzug anstand und meine Mutter anderweitig besch\u00e4ftigt war und mir keine unangenehmen Fragen stellen konnte. Ergo h\u00fcllte ich mich in Schweigen und lie\u00df die Situation geschehen. Zu meinem Erstaunen wurden auch nach dem Umzug keine Fragen gestellt. Auch nicht, als der Zeitpunkt kam, an dem ich t\u00e4glich zuhause blieb und pl\u00f6tzlich keinem geregelten Alltag mehr nachging. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich begann, die Situation zu genie\u00dfen und igelte mich immer mehr in meinem Dachgeschoss ein. Es folgten Phasen in denen ich mein Zimmer tagelang, das Haus monatelang nicht verlie\u00df. Isolation wurde immer mehr zu meinem Lebensmittelpunkt. Ich genoss die Freiheit und die Tatsache, keine anderen Menschen mehr um mich dulden zu m\u00fcssen und machte mein kleines Dachgeschosszimmer dieses Einfamilienhauses immer mehr zu meinem Heiligtum, das niemand au\u00dfer mir betreten durfte. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach einigen Monaten kam ich selbst zu der Erkenntnis, dass etwas geschehen musste. Ergo \u00fcberwand ich mich zu einem Gang zum Arbeitsamt. Ich versagte v\u00f6llig, als ich mit dieser unbekannten Person zusammen in diesem B\u00fcro sa\u00df und \u00fcber meine Situation reden musste. Es war mir peinlich und ich sprach nur das N\u00f6tigste. Im Grunde brachte mir der Besuch nichts. Au\u00dfer, dass ich mich in meiner Tatsache best\u00e4tigt f\u00fchlte, dass es besser sei, den Kontakt zu anderen Menschen weiterhin zu meiden. Was folgte waren sporadische Besuche beim Amt und ein mir zugewiesener Lehrgang zum Thema &#8220;wie schreibe ich Bewerbungen&#8221;. Im Sommer 2006 fand bis dato mein letzter Kontakt mit dem Arbeitsamt statt. <\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste soziale Absturz folgte 2 Jahre sp\u00e4ter, als mich 2008 meine damalige Krankenkasse regelrecht vor die T\u00fcre setzte. Seit diesem Zeitpunkt bin ich ohne KV. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Sommer 2010 hatte ich das Gl\u00fcck, in einer Band zu spielen. Es kostete gro\u00dfe \u00dcberwindung, mich diesem Projekt anzuschlie\u00dfen. Mein Verhalten war allerdings so, wie ich es erwartete. Ich war die stumme Deko mit der Gitarre vorm Bauch und stand stumm und nahezu apathisch in der Ecke und leierte mir aus purer Langeweile die wahnwitzigsten Riffs aus den Fingern, ohne mich an Unterhaltungen der anderen zu beteiligen oder diese gar zu beachten. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich konnte die Gespr\u00e4che der anderen oft nicht deuten und fand keinen Grund in diese Einzusteigen. Es war ein bohrendes Gef\u00fchl, wieder st\u00e4ndig den Blicken anderer Menschen ausgesetzt zu sein und obendrein mit diesen in einem geschlossenen Raum zu agieren. Ich f\u00fchlte mich an mein letztes Schuljahr erinnert. Dies waren einige der Gr\u00fcnde, weshalb ich mich nach 5 Monaten aus der Sache zur\u00fcckzog. Es machte zwar Spa\u00df, aber die gef\u00fchlte psychische Belastung war so gro\u00df, dass ich mich nicht mehr im Stande sah, weiterhin meinen Beitrag in dieser Band zu leisten. <\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Bandgeschichte lernte ich allerdings meine erste Freundin kennen. Die erste Frau, die kein Problem mit meiner Art hatte und selbst mit meinem &#8220;Nichtstun&#8221; leben konnte. Durch sie schaffte ich es, neuen Mut zu fassen und \u00fcber meinen Schatten zu springen. Ich begann ernsthaft an meiner Zukunft zu arbeiten und schmiedete Pl\u00e4ne, wie ich meiner schier aussichtslosen Situation h\u00e4tte entliehen k\u00f6nnen. Zum ersten mal seit 5 Jahren machte mein Leben wieder einen Sinn und ich dachte nicht t\u00e4glich daran, wie ich mein Leben auf m\u00f6glichst kreativer Art beenden k\u00f6nnte. Ich war einfach nur gl\u00fccklich. Zum ersten Mal durfte ich erfahren, wie sich Dinge anf\u00fchlen, nach denen ich mich bis dato vergebens sehnte. Es waren die Banalit\u00e4ten, die mich gl\u00fccklich machten und mich neuen Mut sch\u00f6pfen lie\u00dfen; ein Kuss, eine Umarmung oder einfach nur die Tatsache, geliebt zu werden.. Allerdings war auch hier nach 4 Monaten Schluss.. Aus einem schleierhaften Grunde w\u00e4re es nat\u00fcrlich das Beste, alles zu vergessen. Punkt. Schicht im Schacht. <\/p>\n\n\n\n<p>Und abermals begann mein Fall in ein schwarzes Loch. All der neue Mut war von einem Tag auf den andren wie weggeblasen. Meine Pl\u00e4ne verworfen und die Lethargie zog mich abermals in ihren Bann. Ich bin 25 und dulde diese Situation des Nichtstuns nun im 6. Jahr. Auch wenn ich mich in meiner Situation am Bodensatz der Gesellschaft befinde, so kann ich mit Stolz behaupten, dass ich keine staatlichen Gelder beziehe und der Gesellschaft nicht auf der Tasche liege. <\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich schaffe ich dies nur, weil ich immernoch im Haus meiner Mutter wohne. Ich bin die Personifikation der Unselbstst\u00e4ndigkeit. Monatlich lebe ich von 30Eur Taschengeld, die ich seit meinem 16. Lebensjahr per Dauerauftrag \u00fcberwiesen bekomme. Es ist wenig, aber ich wei\u00df damit umzugehen. Da ich eh kaum ausgehe und mir selten etwas kaufe, schaffe ich dies auch sehr gut. Allerdings muss etwas geschehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Es gelingt mir nichtmal, mein eigenes Leben zu leben. Selbst zu banalster zwischenmenschlicher Kommunikation bin ich nicht im Stande. Ich habe panische Angst vor sozialen Konfrontationen und weiche ihnen soweit es geht aus. Gespr\u00e4che anderer erscheinen mir oft zu oberfl\u00e4chlich und belanglos, um ihnen Beachtung zu schenken. Kleinigkeiten &#8211; sei es auch nur<br>die Kritik an meiner Situation &#8211; ziehen mich so sehr runter, dass ich Wochen bis Monate dran zu knacken habe. <\/p>\n\n\n\n<p>Angelegenheiten, die mich emotional noch st\u00e4rker aufw\u00fchlen, setzen sich dementsprechend tiefer in meiner Seele fest. Eine Frau, welche mich 2008 zur\u00fcckwies, hat mir bis zum Sommer 2010 starkes Kopfzerbrechen bereitet. 2 Jahre Heulerei und den Wunsch, etwas zu vergessen, was sich weder vergessen noch verdr\u00e4ngen l\u00e4sst, weil es fest in mein Hirn eingebrannt ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mich so sehr drauf festgefahren, dass jegliche Art der Ablenkung vergebens war.. Selbiges hat mich auch nun bei meiner Freundin ereilt, welche im Feb. nach 4 Monaten &#8211; f\u00fcr mich unverst\u00e4ndlich &#8211; den Schlussstrich zog und mich aufs Abstellgleis schob, obwohl sie mir kurz vorher noch die ultimative Liebe beschwor, ob der Tatsache, dass sie mehrfach betonte, mit meiner Situation ansich kein Problem zu haben.. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich steigere mich unfreiwillig in Dinge rein, die mich bewegen. Mache sie zu meinem Lebensinhalt und verbringe soviel Zeit mit Nachdenken, dass mir keine Zeit f\u00fcr sinnvolle Dinge bleibt. Es ist eine Sucht, gegen die ich nicht ank\u00e4mpfen kann. Jedes banale Detail muss ich hinterfragen. Jede Kleinigkeit f\u00fcllt mein Hirn mit Unmengen an Informationen, die Jahre der Bew\u00e4ltigung ben\u00f6tigen. Es ist egal, ob es ein (negativer) emotionaler Reiz ist, oder lediglich ein Bild oder Gegenstand. Wenn mich etwas tief ber\u00fchrt, Gr\u00fcbel ich zwangsl\u00e4ufig dr\u00fcber nach. Ich sitze manchmal stundenlang regungslos auf meinem Stuhl und vertr\u00f6del meine Zeit damit, banale Dinge zu bewundern, bis ich keinen Anlauf finde. Zeit, die ich deutlich sinnvoller nutzen k\u00f6nnte. Manchmal habe ich das Gef\u00fchl, in meiner Masse an Gedanken zu ersticken. <\/p>\n\n\n\n<p>Denke ich zu sehr, \u00fcberkommen mich starke Migr\u00e4neanf\u00e4lle, die mich f\u00fcr ein paar Tage komplett aus dem Verkehr ziehen. Ich liebe die Einsamkeit. Allerdings wei\u00df ich nicht, ob dies mittlerweile aus purer Abstumpfung geschieht, oder ob dies meine ehrliche Meinung ist. Auf der anderen Seite hasse ich Sie. Die Einsamkeit frisst mich auf. Nur steht dies in einem Widerspruch zu meinen sozialen Umgangsformen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich will etwas \u00e4ndern. Wei\u00df aber nicht, wo ich anfangen soll. Ich k\u00f6nnte Bewerbungen schreiben, mich bei einer Schule einschreiben, versuchen mein Abi nachzumachen. Aber was bringt mir das, wenn dies genau so endet, wie jeglicher Versuch bisher? Ich will raus aus diesem Trott, raus aus diesem Seelengef\u00e4ngnis, weg vom Bodensatz der Gesellschaft. Aber es gelingt mir nicht, mit anderen Menschen umzugehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Band zeigte mir dass ich noch immer nicht f\u00e4hig bin, kontinuierlich mit anderen Menschen konfrontiert zu werden. Es staut sich binnen weniger Wochen\/Monate soviel seelischer Druck an, dass ich das Handtuch werfe, eh ich richtig durchstarten konnte. Im Grunde muss ich das Problem an der Wurzel fassen. Und die Wurzel ist nunmal mein absonderliches Sozialverhalten. <\/p>\n\n\n\n<p>Nur wird dies ohne professionelle Hilfe kaum m\u00f6glich sein. Aber wo anfangen, wenn keine Krankenversicherung vorhanden ist? Eine KV kann ich mir erst leisten, wenn regelm\u00e4\u00dfiges Einkommen vorhanden ist. Und um regelm\u00e4\u00dfiges Einkommen zu erwirtschaften, muss ich erstmal das Problem an der Wurzel packen, um nicht wieder zu versagen &#8211; was ich wiederum seit 6 Jahren nicht allein schaffe. Es ist ein Teufelskreis. <\/p>\n\n\n\n<p>Kommt hinzu, dass ich panische Angst vor der Wahrheit habe, die sich in meinem Kopf verbirgt. Ich kann schlie\u00dflich nicht leugnen, dass da oben anscheinend irgendwas nicht stimmt.. Ich k\u00f6nnte meiner Mutter mein Herz aussch\u00fctten, aber davor dr\u00fccke ich mich permanent. Ich bin der Ansicht, dass es an ihr ist, nachzufragen. Seit 6 Jahren wird hier dieser offensichtliche Missstand einfach totgeschwiegen. Ich hatte eine wunderbare Kindheit und Jugend, das Verh\u00e4ltnis zu meiner Familie ist immer gut gewesen, aber ich schaffe es nicht, meine Problematik darzulegen. Es ist besch\u00e4mend genug, dass es \u00fcberhaupt soweit gekommen ist.<\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich fand eben etwas wirklich ber\u00fchrendes, was mich nachdenklich und traurig stimmt. Ein Text, den ich 2010, mit 25 Jahren schrieb. 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